November 1997Quarks & Co.Am 21.10.1997 lief im WDR 3 eine Sendung über Zähne, Amalgam und Prophylaxe. Wir können es dem Vorstandsmitglied Dr. Christoph Schuler verdanken, daß die Sendung sehr wenig Tendenziöses enthielt, sondern in weiten Teilen sachlich und fundiert informierte. Dr. Schuler hat durch seine Kontakte zum WDR die Möglichkeit bekommen, das Drehbuch zu lesen und fachliche Anmerkungen zu machen. a.o. Mitgliederversammlung WZNIm Juni fand eine Mitgliederversammlung statt, auf der die anwesenden WZN-Mitglieder die Weichen für die weitere politische Arbeit von WZN gestellt haben. Besonders hervorzuheben ist die Resolution zum Thema HVM, die deutlich macht, daß WZN den freien Beruf Zahnarzt und die ortsnahe Versorgung unserer Patienten durch niedergelassene Zahnärzte erhalten wissen will. Resolutionen der a.o. MV NOG 2Am 1.7.1997 trat das NOG 2 in Kraft. Wesentliche Änderungen werden ab dem 1.1.1998 für die Zahnärzte gültig. Doch schon seit dem 1.7.1997 gilt, daß angestellte Zahnärzte nur noch dann in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen werden dürfen, wenn sich der Zahnarzt gegenüber der KZV verpflichtet, daß durch die Anstellung eines Kollegen seine Abrechnungstätigkeit "nicht wesentlich ausgedehnt wird". Es dürfte klar sein, daß diese Formulierung zu vielen Interpretationen und letztlich zu Gerichtsverfahren führen wird. Bisher gibt es nur vage Mutmaßungen darüber, was "nicht wesentlich" bedeutet. Es bleibt aber die Gefahr, daß jeder Arbeitgeber, der diese Verpflichtungserkärung gegenüber der KZV abgegeben hat, zu Regressen herangezogen werden, wenn er die noch zu ermittelnde Grenze ggf. überschreitet. Die zu erwartende Festkostenzuschußregelung, die angeblich der "große Wurf des FVDZ" sein soll, führt dazu, daß aufwendiger Zahnersatz wie Teleskope oder Geschiebearbeiten für unsere Patienten nahezu unbezahlbar werden, da die Zuschüsse für diese Versorgungsformen halbiert werden sollen. Info - DentalEnde September fand in Düsseldorf die Info - Dental statt. WZN war auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Messestand vertreten. Der Stand wurde von de Besuchern gut angenommen. Es fanden viele Gespräche statt. Auch haben sich einige Kolleginnen und Kollegen entschlossen, Mitglied bei WZN zu werden. Rheinisches ZahnärzteblattBis zu heutigen Tag verwehrt man WZN im RZB, dem offiziellen Mitteilungsblatt von Kammer und KZV, eine angemessenen Darstellung. Vielmehr scheut man nicht davor zurück, Veranstaltungen zu ignorieren, negativ darzustellen oder totzuschweigen. Offenbar ist die Angst vor WZN so gewaltig, daß der FVDZ Maßnahmen unter der Gürtellinie als letztes Mittel sieht, um die eigene Position zu halten. Die anstehenden Wahlen geben uns die Möglichkeit, hier etwas zu ändern. KammerwahlkampfDer Kammerwahlkampf sollte alle Mitglieder motivieren, für WZN zu werben. Sprechen Sie Ihren kollegialen Nachbarn an. Viele Zahnärztinnen und Zahnärzte warten nur darauf. Der Unmut über die FVDZ - Politik ist riesig. Benutzen Sie unsere Aussendungen, um die Kollegen anzusprechen. Scheuen Sie sich nicht, wenn Sie Fragen nicht sofort beantworten können, dem Kollegen vorzuschlagen, daß er sich mit einem Vorstandsmitglied in Verbindung setzen kann. Treten Sie für WZN ein. Es geht um jede Stimme, und es geht um Nordrhein. Aktivitäten 1998Das Vorstandsmitglied Dr. Robert Seeliger hat vor einigen Jahren ZINK (Zahnärzteinitiative Notdienstkreis Kempen) gegründet. In diesem Basisverein, der parteiunabhängig ist, sind etwa 70 % der Kollegen in diesem Kreis organisiert. Der Verein trifft sich einmal im Monat, und die Kollegen haben erkannt, wie wichtig der Zusammenhalt der Kollegenschaft vor Ort ist. So plant ZINK ab 1998 ZIB - das Zahnärzte Informations- und Beratungssystem. ZIB soll ein Gegengewicht zu der von den Krankenkassen geplanten Patientenberatung durch eigene Mitarbeiter und Zahntechniker werden. Für 1998 planen wir mit der gewonnenen Erfahrung und der vorhandenen Logistik, diese Basisvereine in Nordrhein anzubieten. Sollten Sie also Fragen oder Wünsche zu diesem Thema haben, wenden Sie sich an Dr. Robert Seeliger, Willich. Der Vorstand wird sich bemühen, die Kollegen regelmäßig und zeitnah zu informieren. Das Jahr 1998 wird ein Jahr ohne Wahlkampf und mit viel Sacharbeit sein. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung. Sobald das Kammerwahlergebnis vorliegt, werden wir Sie informieren. Für den Vorstand Dr. Winfried Will |