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Dr. Eric Banthien, Vorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hamburg und der Interessengemeinschaft zahnärztlicher Verbände in Deutschland schreibt in der DZW 6/02: "Der neue Vorstand der KZBV stellt sich vor"Unter dieser Überschrift tourt der Wahlvorschlag des Freien Verbands (oder was noch davon übrig ist) derzeit durch die KZVen. Da reibt sich der gemeine Delegierte doch die Augen und fragt sich: Habe ich etwas verpaßt? Wann war die Wahl des Vorstands, und warum habe ich sie verschlafen? Jedoch, die Sorge ist unbegründet. Die Wahl findet erst noch statt, und diese Präsentation beweist nur das merkwürdige Demokratieverständnis des Freien Verbands. Ebenso merkwürdig wie die Tatsache, daß der Brief, der uns diese magical mystery tour ankündigte, den Freistempler der KZBV trug. Es stellt sich da doch die Frage, inwieweit hier die KZBV und damit wir alle den Wahlkampf der Kandidaten des FVDZ zahlen. Alles dieses trägt dazu bei, den neuen Vorstand im Vorhinein zu diskreditieren und die Kandidaten zu beschädigen. Als wenn die das nicht selber schon am besten könnten. Der Zirkus um die Kandidatur zum Vorstand ist nicht mehr mit anzusehen. In den kommenden Jahren brauchen die Zahnärzte einen starken Vorstand, denn es wird viele Zumutungen geben, die es abzuwenden gilt. Dieser Vorstand muß die physischen, aber auch die moralischen Reserven haben, sich diesem Kampf zu stellen. Und er muß von der Mehrheit der Zahnärzte getragen werden. Und was fällt dem FVDZ dazu ein? Unter großem Gerangel um die Posten eine Vorstandsmannschaft wählen und deren Wahl bei der VV in Berlin zur Pflicht erheben. Nicht wahr, liebe Kolleginnen und Kollegen Delegierte, da fühlt man sich respektiert und ernst genommen. Besonders, wenn man lesen muß, daß die empfohlene Mannschaft gerade wieder geändert wurde. Der Kollege Löffler fühlt sich nicht mehr gebunden (alle Zitate DZW), wenn er es denn je vorhatte. Das Tandem Kuttruff/Fedderwitz, das der Kollege Beckmann mit aller Gewalt verhindern wollte, wird nun vom Kollegen Schirbort wärmstens anempfohlen. Wer soll sich da noch auskennen? Diese Art der öffentlichen Selbstbeschädigung birgt die Gefahr, uns einen schwachen Vor- stand zu bescheren. Das Gerangel und Gezeter könnte zur Folge haben, daß sich gute Leute abwenden. Und wer soll einen so zu Stande gekommenen Vorstand respektieren? Was wir brauchen, sind gute, kompetente Kandidaten, unabhängig vorgeschlagen und in freier und geheimer Wahl gewählt. Keinen Gesinnungsdruck, keine politisch "genehmen" Kandidaten, und keine künstlichen Fronten innerhalb der Zahnärzte, zwischen denen man dann, je nach Mehrheit, hin und her springen kann. Die Kandidaten sollten nach ihren Fähigkeiten gewählt werden, nicht nach Zugehörigkeit zu einer Gruppierung oder auf Anordnung des Freien Verbands! |